AUDIO BRANDING TREND-ANALYSE -> ein langsam erwachender Riese

CSI-Slogan

Nach den großen, zumeist vor allem visuell orientierten Marketing-Trends der letzten Jahre liegen heute nach wie vor noch große Ausschöpfungspotentiale bei den Sinnen „Riechen“, „Schmecken“, „Fühlen“ und „Hören“. Die ersten drei sind dabei bisher nur sehr eingeschränkt ansprechbar, wohingegen das „Hören“ auf vielen bereits vorhandenen Kanälen angesprochen werden kann.

Hier liegt ein massives, noch kaum ausgeschöpftes Potential. Schon 2014 nennt der HARVARD BUSINESS REVIEW „Audio“ als one of the most „overlooked – or perhaps undervalued“ resources available for branding.*

Das Wissen um die enorm positiven Werbeeffekte durch die Verbindung von Marken & Produkten mit bestimmten Audio-Signatur-Elementen wird in den letzten Jahren mehr & mehr von der Wirtschaft erkannt und nach den großen, weltweit agierenden Firmen, springt nun zunehmend auch der unternehmerische Mittelstand auf das Thema an.

„Informations-Überfluss“, „multimediale Alltags-Durchdringung“, „Social-WWW“ sind nur ein paar der Stichwörter, mit welchen Vermarkter sich heutzutage befassen müssen, um erfolgreich zu sein. Das Triggern & Erzeugen von tiefen EMOTIONEN & ASSOZIATIONEN und der damit einhergehenden, enorm-hohen ERINNERUNGseffekte ist schwieriger geworden. Es wird nach Mitteln und Wegen gesucht, die Schale des „abgebrühten Konsumenten von heute“ zu durchdringen. Mit welchem Wasser ist er noch nicht oder kaum gewaschen? AUDIOMARKETING gerät hier nun zunehmend ins Blickfeld der Werbenden, denn dessen absolute Kernkompetenzen sind: (A) „KLANG ALS SCHLÜSSEL ZU TIEFEN EMOTIONEN“
 & (B) „INNERE BILDER DURCH KLANGASSOZIATIONEN
“. (A) + (B) = (C) „TIEFE & NACHHALTIGE ERINNERUNG“.

Diese Qualitäten & ein gesunkenes Preisniveau bzgl. der Herstellung von AUDIO BRANDING-ELEMENTEN (durch u.a. gesunkene Preise für Audio-Equipment und Preisdropping bei Lizenzvergaben im Audiobereich z.B. durch gemafreie Libraries) bewirken eine ansteigende Attraktivität von AUDIO BRANDING nun auch für kleinere Unternehmen.

*https://hbr.org/2014/02/what-does-your-brand-sound-like